100. Generalversammlung am 23. Januar 2015

            


Bericht über die 100. Generalversammlung des Kirchenchores St. Josef, Luterbach

 

Bevor es mit dem Abendessen los ging überraschte uns der Präses Thomas Faas mit einem Glas Cava und wir stiessen alle auf 100 Jahre Kirchenchor St. Josef an. Nach einem feinen z’Nacht eröffnete der  Ko-Präsident Jürg Schläfli den geschäftlichen Teil der 100. GV.

In den Jahresberichten von Dirigentin und Präsidiumsteam wurde auf ein wichtiges und entscheidendes Jahr Rückschau gehalten, begann es doch mit dem Dirigentenwechsel im Januar. Der Neujahrsgottesdienst wurde noch von unserer alten Dirigentin Liliane Fluri dirigiert - ein letztes Mal. Die Nachfolge ist aber in Agata Mazurkiewicz gut geregelt. Sie hatte einen schwierigen Start, konnte sie uns doch eigentlich gar nicht richtig kennenlernen, bevor wir gleich intensiv loslegten für die Verabschiedung von Liliane Fluri am Sonntag, 26. Januar. Nach dem Verabschiedungsgottesdienst gab es im Pfarreiheim eine Feier für den Chor und die geladenen Gäste. Mit besinnlichen und lustigen Worten wurde Liliane Fluri für ihre langjährige und einfühlsame Arbeit gedankt und Geschenke überreicht. Zum Abschluss der Ehrungen und des Dankes sang der Kirchenchor Dankeslieder mit von Jürg Schläfli umgeschriebenen Texten und jedes Chormitglied übergab Liliane Fluri eine rote Rose. Der Chor hat von ihrer ehemaligen Dirigentin zum Abschied ein Lied geschenkt bekommen, welches demnächst aufgeführt wird.

Dann erst begann für Agata Mazurkiewicz die eigentliche Chorarbeit. Es war ein schwieriger Einstieg, stand doch schon die Vorbereitung für die Ostertage vor der Türe. Und da in Polen die Gottesdienste anders gefeiert werden als bei uns, war es für die neue Dirigentin doppelt schwer. Aber wir haben es geschafft - alle zusammen. Es gilt dadurch, allen beteiligten ein grosses Dankeschön auszusprechen.

Wie im letzten Jahr haben wir unseren Patroziniumstag mitgestaltet. Auch bei den Auf- und Abbauarbeiten und beim Einrichten für den Kindernachmittag hat der Chor mitgeholfen.

Für den Palmsonntag hat der Chor traditionsgemäss den Posaunenchor Biberist engagiert.

Damit der Kirchenchor seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann, wurde auch letztes Jahr fleissig dem Gönnereinzug nachgegangen und es konnte dabei ein erfreuliches Ergebnis erzielt werden.

Am 8. Mai machten wir uns auf die Socken und spazierten im Rahmen von "luterbach.bewegt" durchs Dorf und sangen zwischendurch ein paar Lieder. Durch den reformierten Pfarrer Rolf Weber erfuhren wir noch einiges über Sehenswertes in unserem Dorf.

Auch die Oekumene wurde wieder gepflegt. So sangen die beiden Kirchenchöre gemeinsam an Christi Himmelfahrt in der katholischen, an Allerheiligen in der reformierten Kirche.

An Pfingsten haben wir zum ersten Mal ein Lied gesungen, welches Agata Mazurkiewicz mit uns eingeübt hat. Anschliessend gab es ein vom Chor offeriertes Apéro.

Der Sommerhöck war auch letztes Jahr wieder bei strahlendem Wetter, ebenso der bereits zum 5. mal durchgeführte 1. August-Anlass beim Pfadiheim. Der Handörgeler Andreas Flury hat Jung und Alt mit seinem Können erfreut, die Kochequipe mit Trudy Moser und Jeannette Piguet hat die Besucher mit feinen Aelplermakronen verwöhnt. Der Anlass hat sich gut in Luterbachs Kulturleben integriert und ist in der Bevölkerung beliebt.

Nach den Sommerferien ging es am 15. August mit den Choreinsätzen wieder weiter. Und auch die Reise stand vor der Tür. Der Tenor war diesmal für die Organisation zuständig. An einem schönen Sommertag ging es am 24. August über die Autobahn nach Pratteln ins Restaurant "Swisschalet zur Eich" für den ersten Zwischenhalt und das obligate Kafi mit Gipfeli. Der Car brachte uns über die Grenze via Schopfheim ins Wiesental nach Zell. In einer interessanten Führung durch das Wiesentaler Textilmaschinenmuseum erfuhren wir viel über die fast ausgestorbene Textilgeschichte dieser Region und über die stetige Entwicklung der Webmaschinen. Beim Restaurant Löwen in Zell genossen wir nach einem Apéro das gemeinsame Mittagessen und fuhren dann weiter ins hügelige Schwarzwaldgebiet nach Fröhnd. Dort besichtigten wir eine historische Holzklopfsäge. Weiter ging es nach St. Blasien. Der Dom zu St. Blasien, auch Schwarzwälder Dom genannt, ein Meisterwerk des Frühklassizismus, ist wirklich sehr eindrücklich. Wir liessen es uns nicht nehmen, ein paar Lieder im Dom zu singen. Den Besuchern des Domes hat es offensichtlich gefallen, wurden doch einige von uns darauf angesprochen.

Um unseren Chor wieder etwas wachsen zu lassen, haben wir im Sommer einen Chorgesangskurs durchgeführt. Er wurde gut besucht, nur leider konnte dabei kein Mitglied gewonnen werden. Immerhin sind uns für den Jubiläumsgottesdienst vom 15. März 2015 ein paar Gastsänger geblieben. Zur Eröffnung des neuen Kirchenjahres wirkten wir am ersten Adventssonntag im Gottesdienst mit und am 4. Dezember freuten wir uns nach einer Stunde Probe auf den Chlausenhöck. Beim Mitternachtsgottesdienst am 24. Dezember wirkten wir natürlich auch wieder mit und nebst Doris Schreiber an der Orgel wurden wir auch noch von der Dirigentin Agata Mazurkiewicz mit der Violine begleitet. Wir sangen unserer Dirigentin zu Ehren ein polnisches Weihnachtslied. Es hat für unsere Ohren sogar ziemlich polnisch geklungen, aber ob die Aussprache auch wirklich gepasst hat...

Und schon war es wieder Neujahr. Agata führt die Tradition der Chorgruppe weiter und es waren erfreulich viele Sänger auf der Empore.

Das Jahr 2015 wird ein sehr wichtiges und aktives Jahr für den Kirchenchor St. Josef werden. Am 15. März 2015 feiern wir im Jubiläumsgottesdienst unseren 100. Geburtstag mit der Krönungsmesse Mozarts und am 26. September 2015 feiern wir mit einem Galaabend in der Turnhalle.

Auf die diesjährige Generalversammlung haben Ruth Rüfenacht und Yolanda Nussbaumer ihre Demission aus dem Vorstand eingereicht. Wir bedauern ihren Schritt, akzeptieren aber ihren Entscheid. Vreni Moser komplettiert nun neu den Vorstand und wir heissen sie herzlich willkommen. Als neuen Präsidenten konnte Jürg Schläfli gewonnen werden. Mit ihm haben wir mit Sicherheit die richtige Person an der Spitze. Auf ihn wartet jetzt viel Arbeit, er kann sich aber der Unterstützung des Chores sicher sein.

Ein ganz besonderes Jubiläum durften wir feiern, nämlich die 66jährige Mitgliedschaft von Lucie Schläfli. Sie wurde mit einem Blumenstrauss und einem Geschenkgutschein geehrt und die gesamte Versammlung spendete langen, kräftigen Applaus.

Ruth Rüfenacht, Yolanda Nussbaumer und Jürg Schläfli durften wir für ihre 10-jährige Sängertätigkeit ehren. Viele Chormitglieder wurden für ihren fleissigen Probenbesuch ausgezeichnet oder erhielten für sonstige Tätigkeiten ein kleines Dankeschön.

Nach dem geschäftlichen Teil genoss die versammelte Schar das von Ruth Rüfenacht und Yolanda Nussbaumer  gespendete Dessert. Danach präsentierten uns Jürg Schläfli und Kurt Ochsenbein Bilder vom Chor von den Anfängen bis heute.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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